Johann Bergl-Garten, (Klein-) Mariazell

Der böhmisch-österreichische Barockmaler Johann Wenzel Bergl (1719-1789) schuf im Stift Mariazell im Wienerwald nicht nur sein erstes großes, eigenständiges, sondern auch sein sakrales Hauptwerk.
In der Stiftskirche (der heutigen Basilika) malte er gemäß ihrer Bestimmung als Marien-Wallfahrtskirche in den Jahren 1758 und 1759 einen umfassenden Freskenzyklus zum Leben Mariens und vier große Altarbilder.

Der Konventgarten hinter der Basilika in (Klein-) Mariazell diente den Benediktinermönchen einst als Rückzugs- Erholungsgebiet. Er war damals von schönen, regelmäßig angelegten Beeten geziert, in seiner Mitte stand ein barockes Lusthaus.

Heute steht der Garten allen offen, die hier einen ruhigen Moment verbringen wollen und auf den Spuren unseres großen Meisters wandeln möchten.

Zusätzlich erlaubt es eine Installation in der Kirche, in die Welt von Bergls Marienleben an Decke und Wänden einzutauchen.

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